Ausstellungen

Die Menschen und was sie tun, besonders, wenn Leidenschaft dahinter steckt, sind eine spannende Quelle der Inspiration. Die Frage danach, was eine Person gerne macht, kann ich mir einfach nicht verkneifen. So entwickeln sich interessante Gespräche und Kontakte. Zweimal im Jahr, immer ab dem verkaufsoffenen Sonntag im Frühjahr oder Herbst, gibt es die Ergebnisse dieser Kontakte und Gepräche in den Schaufenstern des belloccio für ca. vier Wochen zu sehen. Das können Kunstwerke, interessante Gegenstände aus privaten Sammlungen oder auch besonderes Kunsthandwerk sein. Gegenstände, die das Auge und Liebhaber/innen nicht alltäglicher Dinge erfreuen.

Ich bleibe auf der Suche nach dem Speziellen und Ausgefallenen – bleiben Sie gespannt.

Ihre Katja Otto

Aktuell ausgestellt sind die Skulpturen der Müllheimer Künstlerin Christiane Knaup

Skulpturen Christiane Knaup

Im blauen Haus in Niederweiler versteckt sich das Atelier von Christiane Knaup. Die Spannbreite ihres Schaffens ist groß und reicht von dekorativen Schalen über ausgefallene Skulpturen bis zu Bildern aus Keramik. Alles ist handgefertigt, mit Liebe zum Detail, jedes Objekt ist ein Unikat.

Bild Christiane KnaupIm Rückblick erzählt die Müllheimerin: „Mich faszinierte das Gestalten von Ton schon als Schülerin, und seit dem ersten Kontakt hat mich die Begeisterung für das Material Ton nicht mehr losgelassen.“ So führte ihr Weg zunächst über verschiedene Kurse bei den Raku-Künstlern Ruth Poschmann und Peter Wichmann sowie Fortbildungen in der Akademie Schloss Rothenfels bis zur Gründung ihres eigenen Ateliers 2017. In ihrem Beruf als Lehrerin gibt Christiane Knaup ihre Erfahrung und ihre Begeisterung für das Material Ton gerne an ihre Schüler weiter.

Raku-Keramikchristiane

Bei der Brennmethode greift sie gerne auf experimentelle Ansätze des Raku zurück. Der Reiz des Verfahrens liegt im unmittelbaren Zusammenwirken von Erde, Luft, Holz, Feuer und Wasser. Bei dieser sehr aufwändigen Brenntechnik werden die glühenden Keramiken einzeln mit einer langen Zange bei Temperaturen um die 1000 Grad aus dem Ofen entnommen und in einem Behälter mit Sägespäne luftdicht eingebettet. Die Glasoberfläche reißt beim Abkühlen, wodurch das typische Craquelé-Muster entsteht.

Bereits ausgestellt waren die Künstler|innen

Heike Stadler aus Tannenkirch und Astrid Kolb aus Lörrach, Sabine Blümke aus Müllheim (ohne Abbildungen). Die Künstler Jorogs Suras aus (Griechenland) bzw. Lörrach und Jochen Böhnert aus Müllheim. Die Schmuckkästchen von Andreas Fritz in denen sich natürlich auch andere Schätze aufbewahren lassen, sind jedes ein Unikat und wunderschön aus edlem Holz von Hand gefertigt.